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Fragen / Antworten FAQ

Was tun, wenn ich Angst vor dem Ergebnis der Haaranalyse habe?

Angst war noch nie ein guter Ratgeber! Das gilt auch für eine Haaranalyse. Im Prinzip kann eine Haaranalyse nur hilfreiche Ergebnisse liefern. Eine akute Erkrankung würde durch die Haaranalyse erkannt werden. Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass Symptome am Organismus (Körper) wahrnehmbar sind. Entweder jemand hat Symptome oder ist sogar bereits in Therapie / Behandlung. “Schlimmere Ergebnisse” kann die Haaranalyse auch nicht herausfinden.

Möglicherweise zeigt die Haaranalyse jedoch Erkrankungen “die im Anmarsch” sein könnten. In diesem Fall gilt: “Je früher eine mögliche Erkrankung erkannt wird, desto einfacher ist eine Therapie!” Vielleicht ist es sogar möglich, nur durch Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel, die Erkrankung vor einem Ausbruch zu hindern. 

Bei wem kann eine Haaranalyse durchgeführt werden?

Im Grunde kann bei jedem Menschen und bei jedem Tier der Gesundheitszustand mittels Haaranalyse ermittelt werden. Sollten keine Haare zur Verfügung stehen, sind auch andere Substanzen (Blut, Urin usw.) für eine Analyse denkbar.

Wie verlässlich sind die Ergebnisse einer Haaranalyse?

Auf eine Haaranalyse kann sich sehr gut gestützt werden. In den Haaren sind die individuellen Merkmale des Organismus gespeichert. Es ist praktisch wie ein persönlicher Code. Dieser Code ist so einzigartig, dass er mit der DNA (engl. deoxyribonucleic acid; deutsch: DNS Desoxyribonukleinsäure) vergleichbar ist.

Wo werden Haaranalysen eingesetzt?

Es gibt unterschiedliche Haaranalysen und verschiedene Einsatzbereiche. Vor allem in der Kriminaltechnik (z. B. Gerichtsmedizin) wird mit Haaranalysen gearbeitet. Alkohol und Drogen sind mittels einer Haarprobe nachweisbar. Außerdem können Mineralien und Umweltbelastungen sowie essentielle Spurenelemente dargestellt werden. Besondere Anwendungsgebiete finden sich in der Informativ- bzw. Energiemedizin. 

Worin sind die Hauptvorteile einer Haaranalyse zu sehen?

Die Probennahme ist sehr einfach. Die Lagerung und der Transport sind unproblematisch. Die im Haar eingelagerten Substanzen bleiben dort dauerhaft gespeichert, mit Ausnahme von Alkohol- und Drogenrückständen. 

Was ist bei gefärbten Haaren zu beachten?

Es spielt für die Durchführung einer Analyse keine Rolle, ob die Haare gefärbt, getönt, dauergewellt usw. sind/waren.

Wie oft muss eine Haaranalyse durchgeführt werden?

In den meisten Fällen ist es ausreichend, lediglich ein einziges Mal die Haare zu analysieren. Sämtliche Tests (Basistest, Haupttest, Detailtest usw.) können ohne zeitliche Begrenzung durchgeführt werden.

Angenommen ein Mensch entscheidet sich heute für eine Haaranalyse. Nach mehreren beschwerdefreien Jahren meldet sich der Patient mit einem neuen Anliegen. Die ursprüngliche Haarprobe ist codiert in unserem System hinterlegt und kann somit für weitere Tests verwendet werden. In manchen Fällen ist es empfehlenswert, eine neue Haarprobe zu untersuchen.

Ist es möglich, dass Haare für eine Haaranalyse nicht geeignet sind?

Im Prinzip nein. Es ist jedoch möglich, dass die eingereichte Haarprobe nicht ausreichend (Menge, Länge) ist. In diesen Fällen wird der Patient informiert und gebeten, eine weitere Haarprobe zur Verfügung zu stellen. Zusätzliche Kosten – außer evtl. Porto – entstehen nicht. Sofern die Kopfhaare mind. 3 – 4 cm lang sind, wird mit keinen Schwierigkeiten gerechnet.

Bei extremen Kurzhaarschnitten oder Glatzenträger wäre möglich, dass die gespeicherten Informationen nicht zu analysieren sind. Alternativ könnten Körperhaare (Brust-, Bein-, Arm-, Achsel- oder Schamhaare) sowie andere Substanzen (Blut, Urin etc.) untersucht werden. Sollte, aus welchen Gründen auch immer, eine Analyse nicht möglich sein, wird unverzüglich der Kaufpreis zurück erstattet.

Wie kann der Erfolg einer Behandlung gemessen werden?

Grundsätzlich ist der Erfolg einer Behandlung am körperlichen Befinden feststellbar. Es besteht jedoch die Möglichkeit, nach einiger Zeit eine erneute Haaranalyse durchführen zu lassen. An den Testergebnissen kann abgelesen werden, inwiefern sich der Gesundheitszustand des Patienten verändert hat.

Warum kann eine Haaranalyse so lange verwendet werden?

Die Haaranalyse zeigt neben den Krankheitsmerkmalen auch, inwiefern ein Organismus davon betoffen ist. Im Haar könnte beispielsweise ein Magengeschwür, welches noch “sehr weit weg ist” und ein Merkmal “Rückenschmerzen”, das den Patienten aktuell ziemlich stark betrifft, gespeichert sein.

Dadurch, dass das Magengeschwür keine Probleme bereitet, würde zunächst das Problem Rückenschmerzen therapiert werden. Kommt nach einigen Jahren der Patient wegen Magenproblemen, könnte sich das Magengeschwür bewahrheitet haben.

Es muss aber nicht sein, dass ein Magengeschwür entsteht! Eine Veränderung von Lebensumständen (Lebenswandel, Stress, Ernährung usw.) können genauso gut das vor Jahren mögliche Magengeschwür an einem Ausbruch hindern, so dass es nie entsteht.

Kann eine Haaranalyse prophylaktisch eingesetzt werden?

In den Ergebnissen der Haaranalyse ist die Information enthalten, ob und inwieweit ein Organismus von einem Krankheitssymptom betroffen ist. Am Besten ist dies anhand einer Skala von 1 – 12 zu erklären: Ein Merkmal, welches eine Skalierung zwischen 1 und 3 aufweist, ist relativ akut. Dagegen ist ein Wert von 8 oder höher “sehr weit weg”.

Neben den akuten Problemen könnte im Anschluss einer erfolgreichen Therapie Vorsorge für das Symptom mit dem Wert 8 getroffen werden (Ernährungsumstellung, Vitamine nehmen, Rauchen aufhören, Sport treiben usw.).

Wie lange dauert eine Analyse?

Im Normalfall benötigt ein Therapeut für eine ausführliche Untersuchung der Haare mindestens 2 Stunden. Folgeanalysen zu bestimmten / speziellen Themen nehmen in der Regel ungefähr 1 Stunde Zeit in Anspruch.

Was passiert mit meinen Haaren nach der Analyse?

Eingereichte Haarproben werden zunächst mit einem Analysegerät “gescannt” und sämtliche darin enthaltenen Informationen codiert in einem Software-Programm gespeichert. Somit ist der Code so lange für sämtliche Tests verfügbar bis der Patient oder die Haarprobe bzw. deren Code gelöscht wird. Teilweise werden Tests erst Jahre später aufgrund derselben Haarprobe durchgeführt. Die eingeschickten Haare werden entsorgt, weil diese nicht mehr benötigt werden.